Gesunder Rücken Teil 3 – Anspannung und Entspannung

von | Mrz 20, 2018 | Erfolg, Gesundheit, Produktivität, Schweinfurt, Werbeagentur, Werbeagentur Schweinfurt, Werbung, Wohlbefinden

Geschätzte Lesezeit ≈ 3 Minuten

Auf und ab, hin und her, an und aus …

Dritter und letzter Teil der Serie „Gesunder Rücken“.

Ein weiterer wichtiger Faktor für Deine Gesundheit und die Deines Rückens ist neben einer

… die richtige Mischung aus Anspannung (Belastung) und Entspannung (Entlastung).

Reflektiere einmal folgende Fragen:

  1. BewegenÜbst Du eine regelmäßige Bewegungs- oder Sportart aus?
  2. DehnenVerkürzt Du nur Deine Muskeln oder dehnst Du diese auch regelmäßig?
  3. SchlafenWelche Qualität hat Dein Schlaf und wie ist Dein Schlafplatz eingerichtet?

1. Bewegen

Bewegung ist gerade für den heutigen meist monoton-sitzenden Alltag sehr wichtig. Welche Bewegungs- oder Sportart übst Du aus? Machst Du z.B. eine reine Wettkampfsport oder nutzt Du Sport und Bewegungsmaßnahmen achtsam und ohne Leistungsdruck einfach nur für Dein Wohlbefinden?

Klar, in jungen Jahren beweist man sich und den anderen schon gerne mal was. Doch mit zunehmenden Alter ist das alles nicht mehr wichtig. Es geht um den Erhalt der eigenen Gesundheit und nicht um Urkunden, Pokale, Instagram-Likes & Co.

Hat Deine Bewegungs- oder Sportart ein hohes Verletzungsrisiko oder wird Dein Körper stark „abgenutzt“? Solltest Du nicht besser erholt aus Deinem Training gehen und Dich am nächsten Tag gut und gestärkt fühlen?

Wie geht es Deinem Rücken während und vor allem nach dem Training? Gönnst Du Deinem Rücken bei zuviel Anspannung auch öfter mal eine Entspannung?

Sehr gut nach einem Training ist ein entspannender Saunagang mit Mentholkristallen (*) und anschließender Ruhe danach. Du kannst Deinem Rücken auch etwas Gutes tun, indem Du diesen massieren lässt oder selbst massierst, z.B. mit dem RumbleRoller (*) oder einer anderen Faszienrolle (*).

2. Dehnen

Auch wenn Du kein regelmäßiges Körper-Training machst, ist die Dehnung Deiner Muskeln und Faszien wichtig für einen gesunden Rücken, den Erhalt Deiner Flexibiliät und Schmierung Deiner Gelenke.

Wenn Du den ganzen Tag viel sitzt ohne ausgleichende Aktivitäten kommt es zu muskuläre Dysbalancen; es verkürzt sich extrem Dein Hüftbeuger und die Bauchmuskeln. Wenn Du zusätzlich z.B. viel Gewichtetraining im Fitness-Studio machst, aber keine Dehnungsübungen als Ausgleich danach, werden die großen Muskeln die segmentale Muskulatur „verziehen“ und Schmerzen hervorrufen deren Ursachen ganz woanders liegen als die Symptome.

Regelmäßiges Dehnen beugt nicht nur Verkürzungen der Muskeln und Faszien vor, sondern beruhigt auch Deinen Geist und entschleunigt Dich.

Es gibt unterschiedliche Arten des Dehnens (dynamische oder statische, aktive oder passive Dehnen) sowie viele Yoga-Stile.

Du musst keinen Yogakurs belegen und auch nicht in unsinnige Extrem-Dehnungen kommen. Mache das was Dir gut tut und was Dein Körper akzeptiert. Und für alle Männer: Nein, es ist nicht unmännlich zu dehnen, im Gegenteil. Unwürdig ist es mit zunehmenden Alter als Mann nicht mehr körperlich aktiv am Leben teilnehmen zu können und ständig ein anderes Zipperlein zu haben.

Da ich es einfach mag im Leben, ist auch meine Art des Dehnens ganz einfach – doch hat es bei kleinstem körperlichen Aufwand für mich den größten Effekt. Es nennt sich Yin-Yoga: Hierbei wird eine Dehnungsposition eingenommen und dort 1 bis 3 Minuten oder länger mit ruhiger Atmung immer etwas tiefer in die Dehnung gegangen – alles ohne Muskelkraft und nur durch die Schwerkraft.

Ein gutes, neutrales Buch dazu ist: Yin Yoga – Der sanfte Weg zur inneren Mitte (*). Wenn Du ein etwas tieferes Verständnis haben möchtest über die Anatomie und Physiologie der allgemeinen 55 wichtigsten Yogaübungen, welche Muskeln gedehnt werden, welche für Deine (möglichen) Beschwerden zuständig sind und welche Dehnungspositionen dem entgegensteuern können, ist dieses Buch zu empfehlen: Yoga-Anatomie 3D, Band 2, Die Haltungen (*).

3. Schlafen

Für einen gesunden Rücken ist auch ein guter und erholsamer Schlaf wichtig. Da Du fast ein Drittel des Tages mit Schlafen verbringst, sollten die Schlaf-Bedingungen hierfür optimal sein. Was gibt es dabei zu beachten?

Ein guter Schlafplatz sollte:

  • ruhig und nicht zu warm sein
  • eine gute Frischluftzufuhr haben
  • gut bis vollkommen abgedunkelt sein
  • möglichst frei von elektrischen Geräten sein
  • sowie eine wirklich hochwertige Matratze und passenden Lattenrost haben

… Dein Geist und Rücken wird es Dir danken und Du startest ausgeruht in einen neuen Tag!
Überprüfe einmal Dein Schlafzimmer, vielleicht kannst auch Du etwas optimieren.

Bonus Tipp: Dein Smartphone, Tablet und Co. haben im Schlafzimmer eigentlich nichts verloren. Du musst weder Deinen Schlaf nachts tracken noch als erstes am Morgen ( » Blogbeitrag: Morgen-Routine) Deine eMails und Social-Media-Aktivitäten checken. Generell solltest Du am Abend, spätestens wenn Du ins Bett gehst das WLAN und Dein Smartphone ausschalten. Du kannst auch zusätzlich über Nacht den ganzen Schlafzimmer-Stromkreislauf am Sicherungskasten ausschalten – es reicht ja auch eine Akku-Nachttischlampe (*) …

Zu guter Letzt

Versuche langfristig die für Dich passende Mitte zu finden. Ärgere Dich nicht, wenn Du manchmal (auch für längere Zeit, je nach aktueller Lebensphase und Intensität) aus dieser driftest. Dies ist für Deine weitere Entwicklung im Privaten sowie im Business auch sehr wichtig. Wenn Du Deine Mitte kennst, wirst Du diese auch wieder leicht erreichen…

Wieviel Achtsamkeit schenkst Du Dir selbst, Deinem Rücken und Wohlbefinden?

Kommentare werden erst nach Freigabe veröffentlicht.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere zufällig ausgewählte Blog-Beiträge