Meditation oder einfach mal ein Mittagsschlaf?

von | Sep 24, 2017 | Erfolg, Gesundheit, Schweinfurt, Werbeagentur, Werbeagentur Schweinfurt, Werbung, Wohlbefinden, Zeitmanagement

Geschätzte Lesezeit ≈ 2,5 Minuten

Geführte Meditation, passive Meditation, transzendentale Meditation, Power Nap, …

… die Auswahl ist groß und es gibt Angebote in Hülle und Fülle. Jeder Stil bespickt mit anderen Sitz-, Bewegungs- und Atemtechniken sowie beschriebenen möglichen erreichbaren Bewusstseinszuständen …

Doch um was geht es (mir) überhaupt in der „Meditation“?

Wenn Du auf der Suche nach spiritueller Erfahrung, Erleuchtung und möglichen zu schildernden Visionen bist, dann ist dies der falsche Blog.

Denn ich halte es in meinem Leben einfach, lebe echte Werte und Prinzipien, besinne mich auf das Wesentliche, freue mich an den kleinen Dingen im Leben und fördere täglich mein Wohlbefinden.

Mir geht es nicht um ein plötzliches Gewahr werden meiner Selbst durch Meditation, sondern um eine kurze körperliche und geistige Auszeit. Mich sammeln, den Geist ruhen lassen, die Gedanken ausblenden, die Muskeln entspannen, geistige und körperliche Blockaden lösen und den Fokus danach neu ausrichten … kurz: einfach mal zu Chillen.

Wie früher schon mein Opa immer nach dem Mittagessen ein 20 – 30 minütigen Mittagsschlaf einlegte (wer es hip mag, das heißt nun: Power Nap), um den restlichen Tag erholter, stressfreier und frischer zu erleben, mache auch ich dies als „Meditation“.

Denn wie es bereits der Dalai Lama ganz einfach ausdrückte: „Sleep is the best meditation“.

Deshalb nenne ich es bei mir selbst nicht Meditation, sondern Auszeit, Chillen, ein Nickerchen, Runterfahren, die Festplatte rebooten …

Kinder, Tiere, die Natur und ältere Menschen weisen uns oft genug darauf hin: Nichts ist so wichtig um ständig unter Strom zu stehen und den ganzen Tag busy zu sein. Im Leben geht es um mehr. Um viel mehr. Mache Dir stets bewusst:

Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit zum Nachdenken.

Wenn du den ganzen Tag gestresst bist, und viel zu tun hast, Deine To-do-Liste sich überschlägt, dann bist du ehrlich gesagt statt erfolgreich und angesagt: einfach nur schlecht organisiert, falsch aufgestellt und sortierst nicht die richtigen und Dir wichtigen Dinge in den Vordergrund.

Versuche Dir täglich bewusst eine Auszeit zu gönnen. Du hast ganze 24 Stunden Zeit am Tag um auch ein wenig an Deinem Wohlbefinden zu arbeiten – nehm‘ Dir am Anfang nur eine halbe Stunde Zeit …

Gerade dann wenn wir andere Dinge umsetzen, wie im Wald spazieren gehen, uns um Tiere, jüngere oder ältere Mitmenschen kümmern und mal nicht direkt an uns denken, kommt der Geist auf andere Gedanken und unser Unterbewusstsein arbeitet weiter an vorherigen Aufgabenstellungen und deren Lösungen. Versuche einfach mal loszulassen. Nichts verdrängen – das sollte jedem klar sein!

Aber sich auch nicht immer so wichtig nehmen. Kleiner Denkanreiz: Wie alt ist das Universum? Mh? Ungefähr? Gegoogelt? Gut. Und jetzt schaue wie alt Du im Moment bist und welches Alter Du vielleicht erreichst … es ist nur ein kurzes Blinzeln in der Zeitachse…

Wie ich zur kurzen Auszeit finde?

Ich versuche jeden Tag mindestens 20 bis 30 Minuten bewusste Entspannung auszuüben. Nichts soll erzwungen werden, sondern eine Freude für mehr Wohlbefinden sein …

Für meine Auszeit suche ich mir einen ruhigen Raum. Schalte mein Handy in Flugmodus, lege mich auf meine Akupressurmatte (*), schalte einen der frei erhältlichen „free binaural beats“ (am liebsten „Deep Meditation“) ein oder höre Solfeggio-Frequenzen und schließe meine Augen.

Die Klänge lassen mich meist kurz einschlafen. Manchmal höre ich nur die ersten paar Minuten und schlummere dann ein. Oft ist auch nur für eine Zeitspanne von 1 – 3 Minuten absolut Nichts in meinem Kopf, ein Sekundenschlaf, eine Leere, keine Gedanken. Manchmal fährt ein richtig entspannender Ruck durch meinen Körper – ein Loslassen. Doch das ist völlig ausreichend. Mehr erwarte und interpretiere ich nicht in „Meditationen“. Denn mein Ziel einer „Meditation“ ist:

Loslassen. Rebooten. Fresh fühlen. Neu starten. Weitermachen.

… denn auch schon Jon Kabat-Zinn empfahl in seinem Klassikerbuch aus den 90er Jahren zum Thema Achtsamkeit und MeditationIm Alltag Ruhe finden von Jon Kabat-Zinn (*), nichts rein zu interpretieren und vor allem nicht seine Mitmenschen ständig damit zu konfrontieren.

Du tust das nur für Dich. Nicht um mal wieder gerade hipp und angesehen zu sein!

Wie tankst Du neue Energie?

Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten neue Kraft zu tanken. Einige gehen bewusst in die Natur, für andere ist es entspannend ihre Katze bewusst zu streicheln, das Schnurren wahrzunehmen, das weiche Fell zu fühlen. Im Moment zu sein. Keine Ablenkung. Ganz im Hier und Jetzt sein. Eine Auszeit nehmen. Denn darum geht es. Immer. Achtsamkeit Dir und anderen gegenüber zu üben.

Welche Erfahrungen hast Du in diesem Bereich?

 

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