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Deine Daten sind Dein Vermögenswert!

Wer es schon einmal selbst erlebt hat, wird den Fehler nicht ein 2tes Mal machen und auch nichts dem Zufall mehr überlassen. Lieber ein „Angsteisen“ zuviel als eines zu wenig. Lieber anfangs ein paar Euro mehr in eine durchdachte Datensicherung investiert, als schier unendliche Nacharbeit nach einem Datencrash oder -verlust.

Ein Datenverlust kann Dein Business gefährden!

Leicht kann die interne Festplatte, das externe Speichermedium, die Server-Festplatten oder die ausgelagerte Partition durch mechanische, magnetische, elektrische, elektromagnetische oder digital verursachte Einflüsse teilweise oder ganz zerstört werden. Ebenso sollten Diebstähle nicht ausgeschlossen werden.

Sich den Worstcase eines kompletten Datenverlustes nach Jahren des Business, den dadurch verursachten Ausfall seines täglichen Einkommens und die darauf folgenden Reaktionen der Kunden vorzustellen, hilft das jetzige Sicherungsmanagement seiner Daten-Vermögenswerte auf Schwachstellen zu hinterfragen und zu verbessern!

Verschiedene Wege bieten eine gewisse Sicherheit…

Ich zeige Dir hier meinen – den für mich ausgedachten und passenden – Sicherungsweg, welchen ich seit Jahren konsequent umsetze:

  1. Ich trenne grundsätzlich mein Arbeitswerkzeug von meinen geschaffenen Daten. Das heißt auf meinem Rechner (MacBook Pro) befindet sich das Betriebssystem und alle nötigen Arbeitsprogramme sowie zugehörige Apps.
  2. Alle geschaffenen Daten liegen auf einem verschlüsselten Server. Ich verwende hierzu ein NAS System von Synology, die DS214+ DiskStation (*) mit zwei internen Western Digital 4 TB Red Festplatten (*). Diese Speicherplatzgröße ist für mich vollkommen ausreichend, da ich ein sehr gutes Datenhandling und -management umsetze.
  3. Das NAS wird im Modus RAID 1: Mirroring (Spiegelung) betrieben. In Kurzform: Auf der einen Festplatte wird alles gespeichert, die zweite Festplatte spiegelt automatisch eine exakte Kopie der ersten Festplatte.
  4. An dem NAS hängt zusätzlich eine verschlüsselte USB-Festplatte, die ebenfalls eine weitere exakte Spiegelung der ersten Festplatte des NAS vornimmt – eingerichtet und automatisiert mit der Synology Software.
  5. Mein Arbeitsrechner (verschlüsseltes MacBook Pro) wird täglich mehrmals automatisch über die App Time Machine auf eine verschlüsselte AirPort Time Capsule gesichert.
  6. Einmal wöchentlich schließe ich eine verschlüsselte G-DRIVE 2TB Festplatte über Firewire an mein MacBook Pro an – welche in zwei Partitionen mit je 1 TB unterteilt ist – und sichere über die App Carbon Copy Cloner sowohl meinen Arbeitsrechner als auch die kompletten Daten der NAS. Anschließen und Carbon Copy Cloner legt automatisch los, wenn dies einmal eingerichtet wurde. Diese Festplatte muss danach wieder gesondert, vom Stromnetz abgekoppelt und gesichert verwahrt werden!
  7. Noch nicht genug? Na gut, ein Angsteisen habe ich noch :)! Zu guter Letzt wird vierteljährlich eine Datensicherung des Arbeitsrechners als auch der Daten auf dem NAS über einen weiteren Automatismus – eingerichtet in Carbon Copy Cloner – auf mein altes RAID-System Pegasus von Promise vorgenommen. Dieses ist auch verschlüsselt.

WICHTIG: Der Datenträger mit der Datensicherung von Pos. 7 darf nicht im gleichen Gebäude aufbewahrt werden! Am Besten ein Schließfach anmieten oder in einem Tresor bei einer Person Deines Vertrauens lagern.

Um auch gegen einen Stromausfall und Überspannung gewappnet zu sein, empfiehlt es sich eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) vor die Geräte zu schalten. Ich nutze diese USV: APC Back-UPS CS 650 (*). > Eigentlich Pflicht für jeden Datenverarbeiter für die Erfüllung der  „Verfügbarkeit“ (der Daten) nach der neuen DS-GVO (Datenschutz-Grundverordnung).

Hier noch einmal aus meinem Skizzenbuch zur besseren Veranschaulichung:

Ich halte es hier wie bei der Geldanlage…

… lieber breit gestreut und diversifiziert, als alle Eier in einen Korb zu legen. Aber es gibt unterschiedliche Typen Mensch. Und somit unterschiedliche Herangehensweisen in allen Lebenslagen: risikoreich oder risikoarm – die Entscheidung liegt bei Dir!

Wie sicherst Du Deine einkommensproduzierenden Daten?

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